FANUC A16B-1211 - A16B-1211-0300 Steuerung I/O Retrofit · Fanuc · FAN-STE-260328185244 — Bild 1
Fanuc·Steuerung / I/O

FANUC A16B-1211 - A16B-1211-0300 Steuerung I/O Retrofit

Art.-Nr.:FAN-STE-260328185244
OEM:A16B-1211-0300
Generalüberholt
Alternativ-Nummern:A16B12110300
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Die Fanuc A16B-1211-0300 ist eine Steuerungsplatine aus dem umfangreichen Fanuc-Produktprogramm für CNC-Steuerungssysteme. Als elektronisches Kernbauteil übernimmt sie Steuerungs- und Regelungsaufgaben innerhalb von Fanuc-CNC-Architekturen und trägt zur präzisen Maschinensteuerung bei. Das Bauteil wird in Fanuc-gesteuerten CNC-Bearbeitungszentren, Drehmaschinen und Fräsmaschinen eingesetzt, die auf Fanuc-Steuerungsplattformen basieren. Es ist typisches Bestandteil der Fanuc-Steuerungshardware und findet Anwendung überall dort, wo Fanuc-CNC-Systeme in der Fertigungsindustrie eingesetzt werden. Fanuc-Steuerungsplatinen dieser Baureihe zeichnen sich durch robuste industrielle Verarbeitung aus, die auf den anspruchsvollen Dauerbetrieb in der Fertigungsumgebung ausgelegt ist. Die Komponente entspricht den hohen Qualitätsstandards, für die Fanuc als führender Hersteller von CNC-Steuerungen bekannt ist.
BauteiltypSteuerungsplatine
HerstellerFanuc
OEM-NummerA16B-1211-0300
Alarm 300— n AXIS NEED ZRN
Alarm 100— PARAMETER WRITE ENABLE
Alarm 407— SERVO ALARM: EXCESS ERROR
Alarm 409— SERVO ALARM: n AXIS TORQUE ALM
Alarm 101— PLEASE CLEAR MEMORY
Alarm 380— n AXIS : BROKEN LED (EXT)
Alarm 400— SERVO ALARM: n–TH AXIS OVERLOAD
Alarm 410— SERVO ALARM: n–TH AXIS – EXCESS ERROR
Alarm 411— SERVO ALARM: n–TH AXIS – EXCESS ERROR
Alarm 401— SERVO ALARM: n–TH AXIS VRDY OFF
Alarm 413— SERVO ALARM: n–th AXIS – LSI OVERFLOW
Alarm 402— SERVO ALARM: SV CARD NOT EXIST
Alarm 403— SERVO ALARM: CARD/SOFT MISMATCH
Alarm 404— SERVO ALARM: n–TH AXIS VRDY ON
Alarm 405— SERVO ALARM: (ZERO POINT RETURN FAULT)
Alarm 364— n AXIS : SOFT PHASE ALARM (INT)
Alarm 365— n AXIS : BROKEN LED (INT)
Alarm 306— APC ALARM:n AXIS BATTERY ZERO
Alarm 307— APC ALARM:n AXIS BATTERY DOWN 1
Alarm 308— APC ALARM:n AXIS BATTERY DOWN 2
Alarm 366— n AXIS : PULSE MISS (INT)
Alarm 367— n AXIS : COUNT MISS (INT)
Alarm 368— n AXIS : SERIAL DATA ERROR (INT)
Alarm 302— APC ALARM:n AXIS OVER TIME
Alarm 303— APC ALARM:n AXIS FRAMING
Alarm 309— APC ALARM:n AXIS ZRN IMPOSSIBLE
Alarm 304— APC ALARM:n AXIS PARITY
Alarm 360— n AXIS : ABNORMAL CHECKSUM (INT)
Alarm 361— n AXIS : ABNORMAL PHASE DATA (INT)
Alarm 362— n AXIS : ABNORMAL REV.DATA (INT)
Alarm 363— n AXIS : ABNORMAL CLOCK (INT)
Alarm 305— APC ALARM:n AXIS PULSE MISS
Alarm 414— SERVO ALARM: n–TH AXIS – DETECTION RELATED ERROR
Alarm 112— DIVIDED BY ZERO
Alarm 301— APC ALARM:n AXIS COMMUNICATION
Alarm 110— DATA OVERFLOW
Alarm 89— LAN FILE TRANS ERROR (CHANNEL–2)
Alarm 70— NO PROGRAM SPACE IN MEMORY
Alarm 386— n AXIS : DATA TRANS. ERROR (EXT)
Alarm 180— COMMUNICATION ERROR (REMOTE BUF)
Alarm 88— LAN FILE TRANS ERROR (CHANNEL–1)
Alarm 382— n AXIS : COUNT MISS (EXT)
Alarm 233— DEVICE BUSY
Alarm 383— n AXIS : PULSE MISS (EXT)
Alarm 385— n AXIS : SERIAL DATA ERROR (EXT)
Alarm 85— COMMUNICATION ERROR
Alarm 86— DR SIGNAL OFF
Alarm PMC-Alarm / I-O-Fehler (Kategorie)— 600 (PMC)
Ursache: PMC-bezogene Alarme (Kategorie 600) können durch fehlerhafte oder ausgefallene I/O-Steuerungsmodule wie das A16B-1211-0300 verursacht werden. Die genaue Alarmnummer innerhalb dieser Kategorie ist steuerungsabhängig und nicht fest an dieses Bauteil gebunden.
Alarm System-Alarm (Kategorie 900)— 900 (System)
Ursache: Systemalarme der Kategorie 900 können durch Ausfälle auf Hauptplatinen (z.B. A20B-1003, A16B-1210, A16B-1211) verursacht werden. LED-Anzeigen L1 bis L6 auf den Hauptkarten leuchten rot oder grün. Die genaue Alarmnummer ist steuerungsabhängig und nicht fest an ein einzelnes Bauteil gebunden.
Alarm Kommunikations-Alarm (Kategorie 300)— 300 (Comms)
Ursache: Kommunikationsalarme der Kategorie 300 können durch defekte oder fehlende Kommunikations-/Steuerungsplatinen wie A16B-1210-0460 oder A16B-1211-0300 verursacht werden. Die genaue Alarmnummer ist steuerungsabhängig.
Alarm 369— n AXIS : DATA TRANS. ERROR (INT)
Alarm 111— CALCULATED DATA OVERFLOW
Alarm 384— n AXIS : SOFT PHASE ALARM (EXT)
Alarm 387— n AXIS : ABNORMAL ENCODER (EXT)
Alarm 381— n AXIS : ABNORMAL PHASE (EXT LIN)
Alarm 87— BUFFER OVERFLOW
Alarm 44— G27–G30 NOT ALLOWED IN FIXED CYC
Ursache: Einer der Befehle G27 bis G30 wurde im aktiven Festzyklusmodus programmiert.
Lösung: Festzyklus vor der Programmierung von G27–G30 beenden.
Alarm 45— ADDRESS Q NOT FOUND(G73/G83)
Ursache: Im Festzyklus G73 oder G83 wurde die Schnitttiefe pro Zustellung (Q) nicht angegeben oder Q0 programmiert.
Lösung: Einen gültigen Q-Wert größer Null im G73/G83-Block ergänzen.
Alarm 1— TH PARITY ALARM
Ursache: Ein Zeichen mit falschem Paritätsbit wurde über das Einlesegerät (z.B. Bandleser) eingegeben.
Lösung: Das fehlerhafte Band oder die fehlerhafte Datei korrigieren und erneut einlesen.
Alarm 2— TV PARITY ALARM
Ursache: Die Anzahl der Zeichen in einem Block ist ungerade, was einen TV-Paritätsfehler verursacht. Dieser Alarm tritt nur auf, wenn die TV-Prüfung aktiviert ist.
Lösung: Das NC-Programm so korrigieren, dass jeder Block eine gerade Zeichenanzahl aufweist.
Alarm 3— TOO MANY DIGITS
Ursache: Es wurden mehr Stellen eingegeben als die maximal zulässige Anzahl an Ziffern erlaubt.
Lösung: Den betreffenden Datenwert im NC-Programm auf die maximal zulässige Stellenanzahl reduzieren.
Alarm 4— ADDRESS NOT FOUND
Ursache: Eine Zahl oder ein Minuszeichen wurde am Beginn eines Blocks ohne vorangehende Adresse eingegeben.
Lösung: Das NC-Programm so anpassen, dass jeder Zahl eine korrekte Adresse vorangestellt ist.
Alarm 5— NO DATA AFTER ADDRESS
Ursache: Auf eine Adresse folgte kein gültiger Datenwert, sondern direkt eine weitere Adresse oder ein EOB-Code.
Lösung: Das NC-Programm so ändern, dass nach jeder Adresse der passende Datenwert steht.
Alarm 6— ILLEGAL USE OF NEGATIVE SIGN
Ursache: Das Minuszeichen wurde nach einer Adresse verwendet, die kein Minuszeichen erlaubt, oder es wurden mehrere Minuszeichen eingegeben.
Lösung: Das NC-Programm korrigieren und unzulässige Minuszeichen entfernen.
Alarm 7— ILLEGAL USE OF DECIMAL POINT
Ursache: Ein Dezimalpunkt wurde nach einer Adresse eingegeben, die keinen Dezimalpunkt erlaubt, oder es wurden zwei Dezimalpunkte eingegeben.
Lösung: Das NC-Programm korrigieren und unzulässige Dezimalpunkte entfernen.
Alarm 9— ILLEGAL ADDRESS INPUT
Ursache: Im signifikanten Bereich des NC-Programms wurde ein nicht verwendbares Zeichen eingegeben.
Lösung: Das NC-Programm korrigieren und das unzulässige Zeichen entfernen.
Alarm 15— TOO MANY AXES COMMANDED
Ursache: Es wurde versucht, die Maschine entlang mehrerer Achsen zu verfahren, wobei die Anzahl der Achsen die gleichzeitig steuerbaren Achsen überschritt.
Lösung: Das NC-Programm so anpassen, dass die maximale Anzahl gleichzeitig gesteuerter Achsen nicht überschritten wird.
Alarm 11— NO FEEDRATE COMMANDED
Ursache: Beim Schneidvorschub wurde kein Vorschubwert programmiert oder der angegebene Vorschub war unzureichend.
Lösung: Einen gültigen Vorschubwert im NC-Programm ergänzen oder korrigieren.
Alarm 14— ILLEGAL LEAD COMMAND
Ursache: Beim variablen Gewindedrehen überschreitet der über Adresse K ausgegebene Steigungsinkrement- oder -dekrementwert den maximal zulässigen Befehlswert, oder die Steigung wird durch den Befehl negativ.
Lösung: Den K-Wert im NC-Programm so anpassen, dass der Maximalwert nicht überschritten und die Steigung nicht negativ wird.
Alarm 20— OVER TOLERANCE OF RADIUS
Ursache: Bei der Kreisinterpolation (G02 oder G03) überschreitet die Differenz zwischen dem Abstand Startpunkt–Kreismittelpunkt und dem Abstand Endpunkt–Kreismittelpunkt den in Parameter Nr. 3410 festgelegten Toleranzwert.
Lösung: Die Kreisbogenkoordinaten im NC-Programm so korrigieren, dass Start- und Endpunkt innerhalb der Toleranz liegen.
Alarm 21— ILLEGAL PLANE AXIS COMMANDED
Ursache: Bei der Kreisinterpolation wurde eine Achse programmiert, die nicht in der aktuell gewählten Ebene (G17, G18, G19) liegt.
Lösung: Das NC-Programm so korrigieren, dass nur Achsen der ausgewählten Ebene im Kreisinterpolationsblock verwendet werden.
Alarm 22— NO CIRCULAR RADIUS
Ursache: Bei der Kreisinterpolation wurde weder der Radius R noch die Abstände I, J, K vom Startpunkt zum Kreismittelpunkt angegeben.
Lösung: Den fehlenden Radius R oder die Abstände I, J, K im NC-Programm ergänzen.
Alarm 23— ILLEGAL RADIUS COMMAND
Ursache: Bei der Kreisinterpolation mit Radiusangabe wurde für die Adresse R ein negativer Wert programmiert.
Lösung: Den negativen R-Wert im NC-Programm durch einen positiven Wert ersetzen.
Alarm 25— CANNOT COMMAND F0 IN G02/G03
Ursache: In der Kreisinterpolation wurde F0 (Eilgang) über den F1-Ziffern-Spaltenvorschub programmiert.
Lösung: Den F0-Befehl aus dem Kreisinterpolationsblock entfernen und einen gültigen Vorschubwert verwenden.
Alarm 27— NO AXES COMMANDED IN G43/G44
Ursache: Im G43- oder G44-Block wurde bei Werkzeuglängenkorrektur Typ C keine Achse angegeben, oder bei Typ C wurde eine andere Achse kompensiert, ohne die vorherige Kompensation aufzuheben.
Lösung: Im G43/G44-Block die entsprechende Achse programmieren und sicherstellen, dass Korrektur korrekt aufgehoben wird.
Alarm 28— ILLEGAL PLANE SELECT
Ursache: Im Ebenenwahlbefehl wurden zwei oder mehr Achsen in derselben Richtung angegeben.
Lösung: Den Ebenenwahlbefehl so korrigieren, dass jede Achsrichtung nur einmal angegeben wird.
Alarm 29— ILLEGAL OFFSET VALUE
Ursache: Der über den H-Code angegebene Korrekturwert ist zu groß.
Lösung: Den Korrekturwert auf einen zulässigen Bereich reduzieren.
Alarm 36— CAN NOT COMMANDED G31
Ursache: Überspringen (G31) wurde im aktiven Fräserradiuskorrekturmodus programmiert, was nicht zulässig ist.
Lösung: G31 außerhalb des Fräserradiuskorrektur-Modus programmieren.
Alarm 31— ILLEGAL P COMMAND IN G10
Ursache: Beim Setzen eines Korrekturwerts über G10 war die nach Adresse P folgende Korrekturnummer zu groß oder wurde nicht angegeben.
Lösung: Den P-Wert im G10-Block auf eine zulässige Korrekturnummer setzen.
Alarm 32— ILLEGAL OFFSET VALUE IN G10
Ursache: Beim Setzen eines Korrekturwerts über G10 oder beim Schreiben eines Korrekturwerts über Systemvariablen war der Korrekturwert zu groß.
Lösung: Den Korrekturwert im G10-Block auf einen zulässigen Bereich reduzieren.
Alarm 33— NO SOLUTION AT CRC
Ursache: Bei der Fräserradiuskorrektur C oder Werkzeugnasenradiuskorrektur konnte kein Schnittpunkt berechnet werden.
Lösung: Das NC-Programm so anpassen, dass ein geometrischer Schnittpunkt berechnet werden kann.
Alarm 34— NO CIRC ALLOWED IN ST–UP /EXT BLK
Ursache: Der An- oder Abfahrvorgang der Fräserradiuskorrektur C sollte in einem G02- oder G03-Block durchgeführt werden, was nicht zulässig ist.
Lösung: Den An- und Abfahrblock so ändern, dass kein Kreisinterpolationsbefehl verwendet wird.
Alarm 35— CAN NOT COMMANDED G31
Ursache: Beim Überspringen (G31) wurde dieser Befehl im Modus der Werkzeugnasenradiuskorrektur programmiert, was nicht zulässig ist.
Lösung: G31 außerhalb des Werkzeugnasenradiuskorrektur-Modus programmieren.
Alarm 37— CAN NOT CHANGE PLANE IN CRC
Ursache: Im Modus der Fräserradiuskorrektur wurde die Bearbeitungsebene gewechselt, was nicht zulässig ist.
Lösung: Ebenenwechsel außerhalb des Radiuskorrekturmodus durchführen.
Alarm 38— INTERFERENCE IN CIRCULAR BLOCK
Ursache: Bei der Werkzeugradius- oder Werkzeugnasenradiuskorrektur fällt der Start- oder Endpunkt des Kreisbogens mit dem Kreismittelpunkt zusammen, was zu einer Überarbeitung führen würde.
Lösung: Die Kreisbogenkoordinaten so korrigieren, dass kein Punkt mit dem Kreismittelpunkt zusammenfällt.
Alarm 39— CHF/CNR NOT ALLOWED IN NRC
Ursache: Im Modus der Werkzeugnasenradiuskorrektur wurde Anfasen oder Eckenrunden beim An- oder Abfahren bzw. beim Wechsel zwischen G41 und G42 programmiert, was zu einer Überarbeitung führen könnte.
Lösung: Anfas- oder Eckenrundungsbefehle aus den An-/Abfahrblöcken entfernen.
Alarm 40— INTERFERENCE IN G90/G94 BLOCK
Ursache: Bei der Werkzeugnasenradiuskorrektur im Festzyklus G90 oder G94 würde eine Überarbeitung auftreten.
Lösung: Den Festzyklus oder die Korrekturwerte so anpassen, dass keine Überarbeitung entsteht.
Alarm 41— INTERFERENCE IN CRC
Ursache: Bei der Fräserradiuskorrektur C würde eine Überarbeitung auftreten, oder es sind zwei oder mehr aufeinanderfolgende Blöcke ohne Verfahrbewegung (z.B. Hilfsfunktionen, Verweilzeiten) im Korrekturbetrieb programmiert.
Lösung: Das NC-Programm so ändern, dass keine Überarbeitung entsteht und keine mehrfach aufeinanderfolgenden Nicht-Bewegungsblöcke im Korrekturbetrieb vorhanden sind.
Alarm 47— ILLEGAL AXIS SELECT
Ursache: Beim Starten der dreidimensionalen Werkzeugkorrektur oder Koordinatenkonvertierung wurden zwei oder mehr parallele Achsen angegeben.
Lösung: Nur eine Achse pro Richtung angeben und parallele Achsdopplungen entfernen.
Alarm 48— BASIC 3 AXIS NOT FOUND
Ursache: Beim Start der dreidimensionalen Werkzeugkorrektur oder Koordinatenkonvertierung wurden die drei Grundachsen, die bei Auslassung von Xp, Yp und Zp verwendet werden, nicht in Parameter Nr. 1022 angegeben.
Lösung: Die drei Grundachsen in Parameter Nr. 1022 korrekt eintragen.
Alarm 49— ILLEGAL OPERATION (G68/G69)
Ursache: Die Befehle für die dreidimensionale Koordinatenkonvertierung (G68, G69) und die Werkzeuglängenkorrektur (G43, G44, G45) wurden nicht korrekt verschachtelt.
Lösung: Das NC-Programm so korrigieren, dass G68/G69 und G43/G44/G45 korrekt verschachtelt sind.
Alarm 50— CHF/CNR NOT ALLOWED IN THRD BLK
Ursache: In einem Gewindeschneidblock wurde gleichzeitig Anfasen oder Eckenrunden programmiert.
Lösung: Anfas- oder Eckenrundungsbefehle aus Gewindeschneidblöcken entfernen.
Alarm 51— MISSING MOVE AFTER CHF/CNR
Ursache: Im Block nach dem Anfas- oder Eckenrundungsblock wurde eine unzulässige oder fehlende Verfahrbewegung angegeben.
Lösung: Einen gültigen Verfahrweg im Block nach dem Anfas-/Eckenrundungsblock eintragen.
Alarm 52— CODE IS NOT G01 AFTER CHF/CNR
Ursache: Der Block nach dem Anfas- oder Eckenrundungsblock enthält keinen G01-, G02- oder G03-Befehl.
Lösung: Einen gültigen G01-, G02- oder G03-Befehl im Block nach dem Anfas-/Eckenrundungsblock einfügen.
Alarm 53— TOO MANY ADDRESS COMMANDS
Ursache: Bei Systemen ohne beliebige Winkelfast- oder Eckenradiusbearbeitung wurde ein Komma programmiert; bei Systemen mit dieser Funktion folgte auf das Komma etwas anderes als R oder C.
Lösung: Das NC-Programm so korrigieren, dass Kommata nur in zulässigem Zusammenhang mit R oder C verwendet werden.
Alarm 54— NO TAPER ALLOWED AFTER CHF/CNR
Ursache: In einem Block mit Anfasen oder Eckenrunden unter einem bestimmten Winkel wurde gleichzeitig ein Kegelbefehl programmiert.
Lösung: Den Kegelbefehl aus dem Anfas-/Eckenrundungsblock entfernen.
Alarm 55— MISSING MOVE VALUE IN CHF/CNR
Ursache: Im Anfas- oder Eckenrundungsblock ist der programmierte Verfahrweg kleiner als der Anfas- oder Eckenrundungsbetrag.
Lösung: Den Verfahrweg im Block so anpassen, dass er den Anfas- oder Eckenrundungsbetrag übersteigt.
Alarm 56— NO END POINT & ANGLE IN CHF/CNR
Ursache: Im Block nach einem Block, in dem nur der Winkel (A) angegeben ist, fehlen sowohl der Endpunkt als auch der Winkel. Oder im Anfasbefehl wurde I(K) für die X(Z)-Achse programmiert.
Lösung: Den fehlenden Endpunkt oder Winkel im entsprechenden Block ergänzen.
Alarm 57— NO SOLUTION OF BLOCK END
Ursache: Der Blockendpunkt konnte bei der Direktmaßprogrammierung nicht korrekt berechnet werden.
Lösung: Das NC-Programm so korrigieren, dass ein eindeutiger Blockendpunkt berechnet werden kann.
Alarm 58— END POINT NOT FOUND
Ursache: In einem Block mit beliebigem Winkelfasen oder Eckenrunden liegt die angegebene Achse nicht in der gewählten Ebene.
Lösung: Die Achsangaben so korrigieren, dass sie zur gewählten Ebene passen.
Alarm 0— PLEASE TURN OFF POWER
Ursache: Ein Parameter, der eine Abschaltung der Stromversorgung erfordert, wurde eingegeben.
Lösung: Steuerung ausschalten und wieder einschalten, damit der geänderte Parameter wirksam wird.
Alarm 10— IMPROPER G–CODE
Ursache: Ein nicht verwendbarer G-Code oder ein G-Code für eine nicht vorhandene Funktion wurde programmiert.
Lösung: Das NC-Programm korrigieren und den unzulässigen G-Code entfernen oder ersetzen.
Alarm 30— ILLEGAL OFFSET NUMBER
Ursache: Der über D/H-Code angegebene Korrekturindex für Werkzeuglänge, Fräserradiuskorrektur oder 3D-Korrektur ist zu groß, oder die über P-Code angegebene Nummer für das zusätzliche Werkstückkoordinatensystem ist zu groß.
Lösung: Den Korrekturindex im NC-Programm auf einen gültigen Wert anpassen.
Alarm 42— G45/G48 NOT ALLOWED IN CRC
Ursache: Im aktiven Fräserradiuskorrekturmodus wurde ein Werkzeugversatz-Befehl (G45 bis G48) programmiert.
Lösung: G45–G48 außerhalb des Radiuskorrekturmodus programmieren.
Alarm 46— ILLEGAL REFERENCE RETURN COMMAND
Ursache: Für den 2., 3. oder 4. Referenzpunktrücklauf wurde ein anderer Wert als P2, P3 oder P4 programmiert.
Lösung: Den P-Wert auf P2, P3 oder P4 korrigieren.
Alarm 59— PROGRAM NUMBER NOT FOUND
Ursache: Bei einer externen Programmnummernsuche wurde die angegebene Programmnummer nicht gefunden, das gesuchte Programm wird gerade im Hintergrund bearbeitet, oder das für einen One-Touch-Makroaufruf angegebene Programm ist nicht im Speicher vorhanden.
Lösung: Programmnummer korrigieren oder das Programm zunächst in den Speicher laden.
Alarm OT001— Overtravel (positive direction)
Ursache: Die Maschinenachse hat die Verfahrbereichsgrenze in positiver Richtung überschritten oder ist ihr zu nahe gekommen.
Lösung: Achse manuell aus dem Überfahrbereich in positiver Richtung zurückverfahren und Verfahrbereichsgrenzen prüfen.
Alarm OT002— Overtravel (negative direction)
Ursache: Die Maschinenachse hat die Verfahrbereichsgrenze in negativer Richtung überschritten oder ist ihr zu nahe gekommen.
Lösung: Achse manuell aus dem Überfahrbereich in negativer Richtung zurückverfahren und Verfahrbereichsgrenzen prüfen.
Alarm SV0006— Motor overload / overheat
Ursache: Der Servomotor oder der Antrieb hat einen Überlast- oder Überhitzungszustand erkannt.
Lösung: Ursache für Überlast oder Überhitzung beseitigen, Abkühlzeit abwarten und anschließend Alarm quittieren.

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